13. Januar 2019 (sme) Am frühen Samstagnachmittag empfingen die Paderbornerinnen die ungeschlagenen Tabellenführer vom BC Soest. Die Gastgeberinnen hatten sich vorgenommen, selbstbewusst in das Spiel zu gehen. Das gelang vor allen Dingen im ersten Viertel hervorragend. Der BC kam schlecht in das Spiel, der SC GW hingegen legte einen super Start hin. Nach fünf Minuten stand es 7:0. Die glänzend aufgelegte Linda Hegemann erzielte gleich im ersten Viertel starle zehn Punkte! Nach dem ersten Spielabschnitt stand es 15:7 und Coach Svenja Meinholz war mehr als zufrieden mit ihrer Mannschaft.
In den nächsten zehn Minuten bot sich den Zuschauern dann ein sehr ausgewogenes Match. Im eigenen Angriffsspiel nutze man die Größenvorteile geschickt aus. Auch Centerspielerin Josephine Larbi kam jetzt immer besser ins Spiel. Und Paderborn verstand es weiterhin enorm gut, dem Druck der Gegnerinnen standzuhalten. Hier gilt ein besonderes Lob den drei Ballvortragenden Alina Sprock, Cristina Ioana Muntean und Karin Füller Vilela. Trotz der Pressverteidigung kam es nur zu wenigen Ballverlusten auf der Aufbauposition und der Ball wurde stets innerhalb der vorgeschriebenen acht Sekunden über die Mittellinie gebracht. Doch die Gäste holten Punkt um Punkt auf und trafen mehrfach von hinter der Dreierlinie. Dennoch führten die Paderborner zur Halbszeit mit 28:26.
Nach der Pause kam Soest dann aber wesentlich besser aus der Kabine und holte sich mit einem Dreier in der 21. Minute die erste Führung zum 28:29. Nun mehrten sich die Fehler auf eigener Seite und der BC wurde immer selbstbewusster. Es gelang zwar in der 27. Minute der Ausgleich durch Josephine Larbi zum 40:40 und kurz darauf noch einmal durch Elisabeth Carl zum 42:42, aber insgesamt waren die Gäste treffsicherer. Das Viertel endete 42:46.
Ab nun lief der SC GW leider einem Rückstand hinterher, der zwar mehrfach verkürzt, aber nicht mehr aufgeholt werden konnte. Der letzte Spielabschnitt war aus eigener Sicht leider der offensiv schwächste, denn die Kräfte ließen nach und damit natürlich auch die Treffsicherheit.
Insgesamt zeigten die Domstädterinnen aber eine starke Leistung gegen einen starken Gegner und müssen sich mit einem Endstand von 52:61 keineswegs verstecken.

Scoring: Cristina Ioana Muntean (-), Alina Sprock (1), Linda Hegemann (24), Karin Füller Vilela (-), Jessica Tomm (7), Josephine Larbi (16), Elisabeth Carl (4), Lea Danzeglocke (-), Daniela Müller (-), Anne Möllenhoff (-)

Die Damen zeigten eine bravouröse Teamleistung gegen den Spitzenreiter.