9. Dezember 2018 (sme) Eine ansprechende und geschlossene Mannschaftsleistung zeigten die Paderbornerinnen am Samstagnachmittag und gewannen 58:55 gegen die Damen vom SV Brackwede. Nach dem durchwachsenen Saisonstart war das erklärte Ziel im letzten Spiel des Jahres zu siegen, um dann nach der Winterpause wieder konzentriert die Saison aufzunehmen.

Der SC GW begann mit Alina Sprock, Valeria Veitinger, Jessica Tomm, Linda Hegemann und Lea Danzeglocke. Die Verteidigung stand sehr gut. Allerdings starteten beide Seiten offensiv sehr verhalten und es fielen wenig Punkte: In der sechsten Minute stand es 3:6 für die Gäste. Im weiteren Verlauf ging der SC GW nach zwei erfolgreichen Freiwurftreffern von Cristina Ioana Muntean kurz in die erste Führung. Zum Ende des Spielabschnittes lagen die Bielefelderinnen dann aber wieder mit 9:11 vorn.

Im zweiten Viertel hatte der SV eine sehr schlechte Freiwurfquote (4 von 12) und traf wenig aus dem Setplay. Bei den Gastgeberinnen hingegen lief es in der Offensive rund. Schöne Spielzüge und Treffsicherheit brachten in der elften Minute bereits den Ausgleich, um kurz darauf mit einem And-One-Play von Karin Füller Vilela mit 14:11 in Führung zu gehen. So erspielten sich die Grün-Weißen einen 3-Punkte-Vorsprung zum 27:24 zur Halbzeit.
Die Brackwederinnen kamen dann aber wieder wesentlich besser aus der Pause. Zwar eröffnete Paderborn das dritte Viertel mit einem tollen Assist für Lisa Oberschelp sowie 2 weiteren Punkten von Karin Füller Vielela. Doch im Anschluss zeigten die Gäste einen beeindruckenden 12:0-Lauf zum 31:37. Trainerin Svenja Meinholz nahm eine Auszeit und stellte auf Pressverteidigung um. Das brachte wieder Energie ins eigene Spiel. Der SV Brackwede verlor an Konzentration und man kämpfte sich zum Viertelende auf 39:40 heran.

Die folgenden zehn Minuten waren enorm spannungsgeladen. Die Führung wechselte mehrfach hin und her. In der 38. Minute lagen die Paderbornerinnen ermeut hinten (49:53). Muntean, Hegemann und Larbi erzielten dann aber enorm wichtige Punkte und brachten die Führung zurück (54:53). Die letzte Spielminute brach an und die Gegnerinnen versuchten sich mit Stop-The-Clock-Fouls. Linda Hegemann und Jessca Tomm bewiesen Nervenstärke und trafen alle Würfe zum 58:55 Endstand. Insgesamt lässt sich festhalten, dass alle zwölf Spielerinnen eine gute Leistung und geschlossenes Teamplay zeigten. Die Einstellung auf dem Feld und der Bank stimmte zu jedem Zeitpunkt und trug so einen großen Anteil zum Sieg bei.

Scoring: Cristina Ioana Muntean (4), Zozan Basaran (-), Linda Hegemann (17), Karin Füller Vilela (14), Jessica Tomm (5, davon 1 Dreier), Josephine Larbi (12), Valeria Veitinger (2), Lea Danzeglocke (-), Alina Sprock (2), Lisa Oberschelp (2), Daniela Müller (-), Anne Möllenhoff (-).