02. Dezember 2018 (sme) Das Spiel in Dortmund stand unter keinem guten Stern. Vor dem Spiel war länger nicht klar, mit wie vielen Spielerinnen man zum TVE Dortmund Barop fahren konnte. Glücklicherweise standen dann doch neun starke Grün Weißinnen zur Verfügung. Als das erste Auto dann aber an der Spielstätte eintraf, erhielten die Paderbornerinnen die Nachricht, dass das andere Auto unverschuldet in einen Unfall auf der Autobahn verwickelt war. Zum Glück war niemand verletzt, aber der Stresspegel selbstverständlich hoch. So kam es, dass zum Anpfiff nur sechs eigene Spielerinnen da waren und der Rest erst etwas später ins Spielgeschehen eingreifen konnte.

Dennoch glückte nach verhaltenem Start ein solides erstes Viertel mit einer 11:14 Führung für die Gäste. Leider gelang es im zweiten Spielabschnitt nicht, daran anzuschließen. Der SC GW wirkte immer wieder unkonzentriert in der Defense und ideenlos im Angriff gegen die Dortmunder Zonenverteidigung. So kam es zu einem 7-Punkte-Rückstand zur Pause (30:23).
Gut motiviert startete man nach der Halbzeit mit einem Dreier von Jessy Tomm. Doch der nächste Dämpfer folgte kurz darauf: Die super aufgelegte Melina Hajok (bis dahin 12 Punkte) verletzte sich an der Hand und konnte nicht weiter ins Spielgeschehen eingreifen. Der SC GW verlor auch das dritte Viertel und schaffte es im darauffolgenden nicht mehr, der Rückstand aufzuholen.
Schlussendlich kann man sagen, dass der Unfall und die Verletzung die Paderbornerinnen zu keinem Zeitpunkt unbelastet spielen ließen. Aber generell lässt sich auch festhalten, dass es noch an Konstanz im Paderborner Spiel, nach der Integration der vielen neuen Teammitglieder zum Saisonstart, fehlt.

Scoring: Cristina Ioana Muntean (-), Zozan Basaran (-), Linda Hegemann (4), Karin Füller Vilela (2), Jessica Tomm 13 (davon 3 Dreier), Josephine Larbi (11), Melina Hajok (12), Lea Danzeglocke (-), ALina Sprock (2)