04. März 2018 (sme) Für das Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Recklinghausen stand Trainerin Svenja Meinholz endlich einmal ein fast kompletter Kader zur Verfügung. Eigentlich optimale Voraussetzungen. Zudem traten die Ruhrpottlerinnen nur zu sechst an. Doch wie bereits in den letzten Spielen fand der SC GW erst in der zweiten Halbzeit zu seiner gewohnten Stärke.

Mit Füller Vilela, Tomm, Braun, Jorg und Hegemann ging es in die Partie. Doch über weite Strecken des ersten Viertels konnten die Recklinghausenerinnen ungehindert spielen und punkten. Gleich drei Dreier versenkte der Gegner in diesem Abschnitt und zeigte auch sonst kaum Schwächen. Die Gastgeber wirkten hingegen wenig engagiert. Im Angriffsspiel langsam und in der Defensve nicht konsequent genug war der logische Schluss nach zehn Minuten eine hohe Führung für die Citybaskets aus Recklinghausen (13:23).
Ab dem zweiten Viertel holten die Paderbornerinnen zwar konsequent Punkt um Punkt auf, allerdings war das ein sehr mühsamer Weg. Dabei war es immer wieder Jessica Tomm, die hochmotiviert in der Verteidigung arbeitete und in der Offensive ihr Team im Rennen hielt. 
Zur Halbzeit stand immer noch ein 7-Punkte-Polster (25:32) für das Gastteam. Neun Punkte in Folge von Jessica Tomm und ein Dreier von Karin Füller Vilela brachten viel Spannung ins Spiel, aber die Gegnerinnen gaben sich noch lange nicht geschlagen. Mit 39:42 startete man in das letzte Viertel.
Die Gäste, zu diesem Zeitpunkt aufgrund einer Verletzung nur noch zu fünft, spielten weiter eine saubere Zonenverteidigung. Dem SC GW gelang es nun aber häufiger erfolgreich zum Brett zu ziehen. Nach Ablauf der Spielzeit stand es 52:52 und so ging es in die Verlängerung. In den fünf Extra-Minuten zündete die Domstädterinnen dann ein Offensivfeuerwerk und erzielten mehr Punkte, als in jedem vorausgegangen Viertel. Recklinghausen hatten zudem Probleme die Freiwürfe zu verwandeln, sodass schlussendlich der SC GW das Spiel mit 67:62 gewann.

Jessica Tomm traf 5 Dreier und erzielte insgesamt 31 Punkte für den SC GW.

 

Scoring: Linda Hegemann (6), Karin Füller Vilela (7, davon 1 Dreier), Jessica Tomm (31, davon 5 Dreier), Sonja Braun (9), Michelle Klausfering (-), Celina Schalk (6), Melina Koch (8), Marie Brickenkamp (-), Zozan Basaran (-) und Anna-Lena Jorg (-)