20. Mai 2019. Freiburg ist ein tolle Stadt - doch die Basketballkörbe hingen im Breisgau für die Ü50 des SC Grün-Weiß Paderborn etwas zu hoch. Bei der zweiten Teilnahme im Kreis der 16 besten deutschen Teams konnten die Paderborner nicht an die Leistung des Vorjahres in Hagen (Platz vier) anknüpfen. Nach wechselhaftem Turnierverlauf in den sechs Kurzspielen über 2x10 Minuten war der 14. Platz bei der DM-Endrunde für die Grün-Weißen dieses Mal das höchste der Gefühle. Immerhin konnte mit zwei Siegen (bei vier Niederlagen) vermieden werden, die Rote Laterne im Bulli verstauen zu müssen. Mit einer fast korblosen Darbietung im Spiel um Platz 13 verdienten sich die Grün-Weißen noch  den ersten nationalen Titel der Abteilungsgeschichte: "Deutscher Meister im Danebenwerfen 2019". Doch das war nicht der einzige Superlativ, für den die GW-Oldies in Freiburg verantwortlich zeichneten.

16. Mai 2019. Als Vierte des Vorjahres sind unsere Ü50-Oldies am 18./19. Mai bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Freiburg gefordert. In der Gruppenphase bekommen es die älteren Grün-Weißen dieses Mal mit der SG Wiesloch/Leimen, der SG Bremen/Georgsmarienhütte und dem Vorjahresfünften DTV Charlottenburg zu tun. Nur zwei der vier Teams in dieser von Bürste knallhart als "group of death" eingestuften Vorrundengruppe erreichen das Viertelfinale, was gleichbedeutend wäre mit der Qualifikation für die DM-Endrunde 2020.

13. April 2019 (sme) Nach dem Graus vom letzten Spieltag wollten die Paderbornerinnen gegen den Tabellenzweiten aus Werne noch einmal ein anständiges Resultat erzielen. Und das gelang wirklich gut.
Der SC GW startete mit Alina Sprock, Jessica Tomm, Lisa Oberschelp, Linda Hegemann und Josephine Larbi sowie einer Zonenverteidigung in das Spiel. Die Defense stand sehr gut, die Gegnerinnen versuchten sich stets (leider auch erfolgreich) mit Würfen von außen, die eigene Reboundqoute stimmte. Die beiden Centerspielerinnen Hegemann und Larbi punkteten fleißig. Auf Seiten der Gegnerinnen war es vor allen Dingen Aufbauspielerin Izabella Pinkosz, die mit ihren Wüfen von weit außen zahlreiche Punkte erzielte. Nach zehn Minuten standt es 24:25 für die LippeBaskets.
Auch im folgenden Viertel war es auf beiden Seiten eine sehr ansehnliche Partie. Der SC GW spielte toll zusammen mit erfolgreichem Abschluss, die Damen aus Werne überzeugten mit technisch einwandfreien Würfen und hoher Trefferquote. Auch zur Halbzeit war mit 39:42 weiterhin alles offen für die Gastgeberinnen.
Nach der Halbzeitpause blieb der SC GW bei seiner gut funktionierenden Zonenverteidigung. In der Offensive brachten Alina Sprock und Cristina Muntean sicher den Ball nach vorn, die meisten Punkte gelangen weiter über die Centerspielerinnen. Auch Jugendspielerin Anne Möllenhoff wusste zu überzeugen und machte ein solides Spiel. Nach dreizig Minuten war man mit 60:64 im Hintertreffen.
Coach Meinholz stellte die Verteidigung auf "Box and One" um. Jessica Tomm verteidigte sehr erfolgreich Pinkosz, die in diesem Abschnitt nur noch zwei Freiwurftreffer verbuchen konnte, dafür erzielte die gegnerische Meike Wohl noch einmal satte 11 Punkte. Leider machte sich nun die eigene Kondition bemerkbar und die Trefferquote sank erheblich. So stand am Ende eine 72:84 Niederlage zu Buche.
Natürlich ist es immer besonders ärgerlich, wenn eine super Leistung gegen eines der Topteams der Liga nicht mit einem Sieg belohnt wird, aber das Spiel hat gezeigt, welches Potenzial in den GW Damen steckt. Linda Hegemann brillierte einmal mehr mit 29 Punkten.

Viertelstände: 24:25, 15:17, 21:22, 12:20

Scoring: Cristina Ioana Muntean (-), Alina Sprock (-), Linda Hegemann (29), Lea Danzeglocke (1), Jessica Tomm (8, davon 1 Dreier), Josephine Larbi (18), Elisabeth Carl (4), Valeria Wendt (-), Lisa Oberschelp (-), Anne Möllenhoff (6), Daniela Müller (-), Michelle Klausfering (6)


Josephine Larbi, stark am Brett. (Foto: Melina Hajok)

 

 

 

 

 

 

 

08. April 2019 (sme) Am Samstagnachmittag stand das Rückspiel gegen den Tabellenersten aus Soest an. Im Hinspiel hielten die Paderbornerinnen exzellent mit und man sah ein Spiel auf Augenhöhe, verlor letztendlich nur mit neun Zählern. Nun musste Coach Svenja Meinholz auf Josephine Larbi und Melina Koch verzichten und leider fehlten auch kurzfristig die beiden Aufbauspielerinnen Alina Sprock und Cristina Ioana Muntean.
Gleich das erste Viertel zeigte, dass für dieses Match nie der SC GW als Sieger in Frage kam. Die Schiedsrichter sahen in den ersten zehn Minuten gleich neun Fouls in der Mannverteidigung der Grün Weißen. Die Soesterinnen spielten 40 Minuten lang eine Pressverteidigung und erhielten insgesamt nur 13 Foulpfiffe. Die Foullinie brachte das eigene Team aus dem Spielfluss und der SC GW spielte wie gelähmt. So fehlten sämtliche Erfolgserlebnisse in der sonst so starken Defense und dazu gesellten sich etliche Ballverluste. Zusätzlich kassierten Tomm und Klausfering auch noch zwei technische Fouls. Mehrere Spielerinnen hattten früh eine hohe Foulbelastung. Zum Spielende hin musste Centerspielerin Linda Hegemann den Ballvortrag übernehmen.
Alle Viertel wurden hoch verloren (32:14, 20:6, 25:12 und 18:6) und der BC Soest gewann verdient überdeutlich mit 95:38. Solch eine hohe Niederlage haben die Damen vom SC GW seit Anbeginn des weiblichen Spielbetriebes im Verein noch nicht erfahren.

Scoring: Linda Hegemann (10), Karin Füller Vilela (-), Jessica Tomm (4), Daniela Müller (2), Elisabeth Carl (8), Valeria Wendt (4), Lisa Oberschelp (2), Anne Möllenhoff (4), Michelle Klausfering (4).

25. März 2019 (sme) Am Freitag Abend stand das Rückspiel gegen die Damen vom SV Brackwede an. In der Hinrunde gab es ein Spiel auf Augenhöhe mit knappen Sieg für den SC GW.
Die Paderbornerinnen reisten leicht dezimiert zum Gastgeber nach Bielefeld. So musste Trainerin Svenja Meinholz unter anderem auf die Leistungsträgerinnen Alina Sprock und Linda Hegemann verzichten. Aber auch beim SV fehlten einige Spielerinnen. Die Gäste starteten mit Karin Füller Vilela, Melina Hajok, Cristina Ioana Muntean, Josephine Larbi und Elisabeth Carl in die Partie. Die eigene Defense stand gut, den Brackwederinnen gelang bis zur 9. Spielminute kein Feldkorb. Auch wenn auf den eigenen Seiten kein Offensivfeuerwerk gezüdet wurde, führte man nach dem ersten Viertel 5:12.
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich nicht viel. Die Gegner konnten nur einmal aus dem Spiel heraus punkten, die übrigen Punkte erzielte der SV Brackwede von der Freiwurflinie. Die Grün Weíßen spielten gegen die gut stehende Zone der Gegnerinnen häufig über Centerspielerin Josephine Larbi, die zudem etliche Rebounds einsammelte und so viele zweite Chancen für den SC erkämpfte. Zur Halbzeit stand es bei diesem punktearmen Spiel dann 11:21.
Für die zweite Hälfte nahm sich der SC GW vor, die Zone der Gegnerinnen weiter "auseinander zu ziehen" und häufiger über die Mitte den Korb zu attackieren. Dies gelang den Flügelspielerinnen Melina Hajok und Jessica Tom einige Male recht gut. Der Vorsprung konnte weiter etwas ausgebaut werden und so ging es mit 21:35 in die Schlussphase.
Die Paderbornerinnen hatten inzwischen selbst auf Zonenverteidigung umgestellt und auch hiermit kamen die Brackwederinnen offensiv nicht zurecht. Sie erzielten erneut nur einen einzigen Feldkorb, alle weiteren Punkte waren Freiwurftreffer. Ihre schlechte Freiwurfquote (13 von 26) ließ sie aber nie für einen Sieg in Frage kommen. So gewannen die Grün Weißinnen nach einem zähen Spiel 27:45.
Nach dem siebten Sieg in Folge steht man auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz. Für die Restsaison hat der SC GW aber mit dem BC Soest und den LippeBaskets Werne die beiden schwierigsten Gegner noch vor sich.

Viertelstände: 5:12, 6:9, 10:14. 6:10

Scoring: Cristina Ioana Muntean (4), Karin Füller Vilela (5), Jessica Tomm (10), Daniela Müller (2), Elisabeth Carl (4), Melina Hajok (6), Anne Möllenhoff (-), Josephine Larbi (14), Svenja Meinholz (-)